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Logistik

Bei Suiker Unie findet eine Vielzahl an Transportbewegungen statt. Täglich werden mit LKW viele Tonnen Zucker an Industriekunden und Verbraucherprodukte an die Verteilungszentren der Einzelhändler geliefert und die Rüben während der Kampagne von den Anbauflächen in die Zuckerfabriken gefahren. Suiker Unie möchte die dabei entstehenden Umweltfolgen weitestmöglich minimieren.

Ökogastransport
Seit 2011 fahren verschiedene Bestell- und Personenfahrzeuge von Suiker Unie mit Ökogas. Darüber hinaus verfügt Suiker Unie über 13 LKW, die mit einer Mischung aus Erdgas und Diesel fahren. Erdgas hat sich durch die letzten technischen Entwicklungen auch für schwerere Lastkraftwagen zu einer Alternative für Diesel gemausert.

Der Ausstoß von CO2 und NOx von Biogasfahrzeugen ist weitaus geringer als bei Dieselfahrzeugen. Zudem stoßen sie weniger Ruß aus und verursachen weniger Lärm. Ökogas ist darüber hinaus auch ein günstiger Kraftstoff. Demgegenüber steht allerdings ein um einiges höherer Anschaffungspreis, der für einen solchen Lastkraftwagen zu investieren ist.

Für schwerere Lastkraftwagen gibt es auf dem Markt zwei alternative Kraftstoffe: Flüssigerdgas (LNG) und komprimiertes Erdgas (CNG). Beide sind in 'grüner Form' mit Ökozertifikaten erhältlich. Die LKW wurden eigens für den jeweiligen Gastyp (um-)gebaut. Suiker Unie hat sich vor einigen Jahren für den Gebrauch von CNG entschieden. Dies hatte den Grund, weil der mit diesem Kraftstoff mögliche Aktionsradius für unsere Arbeit ausreichend war und LNG seinerzeit noch in zu beschränkter Menge zur Verfügung stand. Zurzeit schauen wir mit großem Interesse auf die Möglichkeiten eines Lastkraftwagens, der vollständig mit Ökostrom angetrieben werden kann.

Ladekapazitäten
Der Standardfuhrpark ist für Lieferungen von bis zu 33 Tonnen geeignet. Durch verschiedene Maßnahmen lässt sich die Ladekapazität auf 35 Tonnen steigern. Und dies selbstverständlich im Rahmen der geltenden Gesetze.
Bis heute werden für Lieferungen an unsere Kunden 30 Kombinationen mit einer höheren Ladekapazität eingesetzt. Dies führt dazu, dass weniger Transportbewegungen notwendig sind, was zu einem geringeren CO2-Ausstoß beiträgt. Zudem trägt der Einsatz zu einer Senkung des Staudrucks in den Niederlanden bei.
Für Kunden hat eine niedrigere Anzahl an Lieferungen auch Vorteile. Hierzu gehören z. B. weniger Entladungen und dadurch eine niedrigere Belastung für Anwohner.